Solidaritätspreis 2021


Zeit, an besondere Menschen zu denken

Unsere Projekte sind sehr vielschichtig und wichtige Bestandteile für ein besseres Miteinander. Das alles würde nicht funktionieren ohne die Menschen, die in diesen Einrichtungen arbeiten. Auch ihnen gebührt unsere Unterstützung. Ob Leiter-/innen, pädagogische Hilfskräfte, Betreuer oder ehrenamtliche Mitarbeiter, alle helfen mit, damit die Kinder und Jugendlichen in unserer Umgebung bessere Aussichten haben.

In diesem Zusammenhang hat die Stiftung in Kooperation mit der NRZ den „Solidaritätspreis“ ins Leben gerufen, der alle zwei Jahre an ehrenamtliche Helfer verliehen wird. Ein wichtiges Dankeschön an alle, die etwas für andere tun. Zusammen mit der NRZ vergibt die Stiftung seit 2011 im zweijährigen Rhythmus den „Solidaritätspreis der freddy fischer stiftung und der NRZ“, der sich an ehrenamtlich tätige Personen und Organisationen aus bestimmten Bereichen richtet. Zudem werden Sonderpreise vergeben. Der Preis steht unter dem Motto „Es ist an der Zeit, an besondere Menschen zu denken“. (» zu den vormaligen Solidaritätspreisen)

#Lesen Fördern – Gesellschaft Stärken

Ehrenamtler sind besondere Menschen. Sie sehen nicht nur sich selber und ihr eigenes Umfeld, sondern versuchen auch Menschen, die Hilfe benötigen, zu unterstützen.

Auch im Jahr 2021 setzen wir die Tradition fort den Solidaritätspreis an Ehrenamtliche zu verleihen. Im bewährten Zweijahresrhythmus - also bereits zum sechsten Mal - wird der Preis, gemeinsam von der freddy fischer stiftung und der NRZ, ausgeschrieben.

 

Was ist der Hintergrund des 6. Solidaritätspreises Ehrenamt "#LesenFördern – GesellschaftStärken" der freddy fischer stiftung und der NRZ?

Wir wollen Menschen ehren, die in Projekten Kindern und Jugendlichen helfen und sie speziell beim Lesen unterstützen. Warum ist uns das so wichtig?

Damit sie, liebe/r Leser*innen und ich, zusammen uns hier austauschen können, müssen wir beide zunächst einmal schreiben und lesen können. Wenn wir das nicht richtig könnten, könnten wir uns hier gar nicht treffen und zusammen kommunizieren.

Die Schrift und das Lesen der Schrift ist seit Anbeginn die Grundlage unserer Kultur auf unserem Planeten. Lesen können, ist die Basis unserer Bildung und die Basis unseres selbstbestimmten Lebens. Lesen ist das zentrale Ding in unserem Kultur- und Bildungssystem.

Für mich persönlich ist lesen ein wichtiger Begleiter in meiner Freizeit und bei den kreativen Reisen meines Verstandes. Wie bezeichnete es Walt Disney so treffend: „Es gibt mehr Schätze in Büchern zu entdecken, als Piratenbeute auf der Schatzinsel, und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen“.

Die pure Statistik sagt uns, dass fast 3Mio junge Menschen in Deutschland beim Lesen nicht ausreichend gefördert werden. Sie haben bereits Probleme beim Lesen und Probleme beim Verstehen von Texten. Das sind über 20% der Jugendlichen in unserem Land. Durch den Austausch mit sozialen Projekten wissen wir, dass seit Corona -Zeiten gerade bei den ganz jungen Menschen diese Zahlen nochmal sprunghaft angestiegen sind.  Es ist sehr erschreckend was wir  hier erleben.

Auf diese schlimme Entwicklung wollen wir mit unserem Solidaritätspreis aufmerksam machen und Menschen auszeichnen, die sich ehrenamtlich einsetzen um diese Situation zu verbessern.
Liebe Leserinnen und Leser, es ist uns eine Herzensangelegenheit, weil es nicht nur um das Lesen geht, sondern auch um die Empathie und das Mitgefühl unserer Kinder. Unsere Kinder lernen auch durch Lesen sich in andere hineinzuversetzen. Lesen fördert und stärkt die soziale und emotionale Kompetenz unserer Kinder. Unser gemeinsames Ziel ist es dieser negativen Entwicklung -mutstiftend -entgegen zu wirken.

Mit herzlichem Glück auf, auf die #LeseZukunft unserer Kinder
Freddy Fischer


Kommentar von Peter Toussaint, NRZ, Mitglied der Chefredaktion

Lesen ist wichtig, Lesen kann aber auch Spaß machen. Zeitungsabonnenten wissen das längst, aber es gibt Anzeichen dafür, dass die Fähigkeit zum Lesen komplexer Texte verlorengeht. Das ist das Aufgabenfeld der „Stiftung Lesen“.

Sie sagt: Leseförderung zur Erlangung von Lesefreude und Lesekompetenz ist die wesentliche Voraussetzung zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, für Bildung, Beruf und Chancengleichheit. Das Lesen soll auch Thema der neuen Serie sein, mit der wir heute starten. Es geht um Leseförderung und Lesefreude.

Wir stellen Ehrenamtliche vor, die sich darum kümmern, dass benachteiligte Jugendliche ans Lesen herangeführt werden. Wir besuchen Lesezirkel und Büchereien und begleiten einen Autor beim Schreiben. Und auch unser diesjähriger Ehrenamtspreis, den wir wieder mit der Freddy Fischer-Stiftung ausloben, hat das Thema „Lesen fördern. Gesellschaft stärken.“ Dazu können Sie uns gerne auch Vorschläge machen (siehe Infos oben).

Das alles passt sehr gut zu unserem Jubiläumsjahr. Vor 75 Jahren erschien die erste NRZ. Das Motto für 2021: „Wir feiern das Lesen.“

Interview mit Freddy Fischer

Drei Fragen an Freddy Fischer

Frage: Herr Fischer, warum engagieren Sie sich mit Ihrer Stiftung?
FF: Es geht mir um Anerkennung und um das Setzen positiver Signale. Der Staat kann sich nicht um alles kümmern. Die Gesellschaft braucht das Engagement der Bürger. Da helfe ich gerne, fördere und unterstütze Projekte und das Ehrenamt, etwa den Don-Bosco-Jugendclub in Essen, den Verein „Klartext für Kinder“ am Niederrhein oder auch den Förderverein der Telefonseelsorge, die mit neuen Medien verstärkt Ansprechpartnerin für junge Menschen ist.

Frage: Und warum geht es diesmal ums Lesen?
FF: Lesen zu können ist die Basis unserer Bildung und die Basis unseres selbstbestimmten Lebens. Lesen ist das zentrale Ding in unserem Kultur- und Bildungssystem. Die pure Statistik sagt uns, dass fast drei Millionen junge Menschen in Deutschland Probleme beim Lesen und Probleme beim Verstehen von Texten haben. Das sind über 20 % der Jugendlichen in unserem Land. Und durch Corona steigt die Zahl noch.  Es ist sehr erschreckend, was wir hier erleben.
Auf diese schlimme Entwicklung wollen wir mit unserem Solidaritätspreis aufmerksam machen und Menschen auszeichnen, die sich ehrenamtlich dafür einsetzen, diese Situation zu verbessern.

Frage: Warum ist Ihnen persönlich das Lesen so wichtig?

FF: Für mich persönlich ist Lesen ein wichtiger Begleiter in meiner Freizeit und bei den kreativen Reisen meines Verstandes. Wie bezeichnete es Walt Disney so treffend: „Es gibt mehr Schätze in Büchern zu entdecken als Piratenbeute auf der Schatzinsel - und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen“.

Durch Lesen lernt man, sich in andere hineinzuversetzen. Lesen fördert und stärkt die soziale und emotionale Kompetenz. Darum ist es für jedes Kind, aber auch für die Gesellschaft schlecht, wenn die Fähigkeit zum Lesen und die Freude am Lesen nicht entwickelt werden. Das gemeinsame Ziel ist es, mit unserem Ehrenamtspreis einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dieser negativen Entwicklung Mut stiftend entgegenzuwirken.

NRZ &
freddy fischer stiftung 

Solidarität!

Liebe!

Mitgefühl!


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