Projekt AlltagsLächeln

Das Projekt AlltagsLächeln ab sofort auch im Willy-Brandt-Haus in Moers

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen – ein gemeinsames Lächeln, ein achtsamer Moment, ein bisschen Nähe im Alltag.

Seit 2022 schenken wir mit unserem Projekt AlltagsLächeln den Bewohnerinnen und Bewohnern im Johannes-Rau-Haus in Moers regelmäßig diese besonderen Augenblicke – durch Angebote wie Stuhlyoga oder Qi-Gong auf dem Stuhl, gemeinsam gärtnern und vieles mehr. Was als liebevolle Idee begann, ist heute ein fester Bestandteil des Wochenrhythmus geworden – getragen von Herzblut, Menschlichkeit und gegenseitigem Vertrauen.

Und nun geht diese Geschichte weiter: Ab sofort bringen wir das AlltagsLächeln auch ins Willy-Brandt-Haus in Moers-Repelen.

Gemeinsam mit der AWO-Stiftung möchten wir dort die Pflege weiter bereichern – für die Menschen, die Tag für Tag Großes leisten, und für die, die dort ihren Lebensabend verbringen. In der Besprechung wurden coole neue Ideen geboren wie funktionelles Krafttraining und ein Profi-Kochkurs.

Denn wir glauben: Pflege braucht mehr als nur gute Strukturen. Pflege braucht Zuwendung, Wertschätzung, echte Begegnung und Bewegung 💚

Danke an alle, die das möglich machen – an die Teams, die mit so viel Herz dabei sind, und an unsere Partner die AWO-Stiftung, die unsere Vision teilen:

✨ Mehr Menschlichkeit im Alltag.

✨ Mehr Freude in der Pflege.

✨ Mehr gelebte Mitmenschlichkeit.

Ein Lächeln mag klein sein – doch es kann ganze Tage heller machen.

AlltagsLächeln im Johannes-Rau Haus der AWO in Moers

2025 unser drittes Projektjahr

Was macht das Leben im Alter wertvoll? Nicht die großen Dinge – sondern die kleinen Momente, die Nähe, Freude und Geborgenheit schenken. Genau dafür gibt es unser Projekt AlltagsLächeln.

Hier erleben die Bewohner*innen des Johannes-Rau-Hauses in Moers immer wieder Augenblicke, die ihren Alltag heller machen:

🌱 Hochbeete im Garten – gemeinsam pflanzen, pflegen und ernten. Aus kleinen Samen werden große Erlebnisse: Tomaten, Kürbisse, Gurken und Tulpen – und vor allem das Glück, etwas mit den eigenen Händen wachsen zu sehen.

🪑 Yoga & Qi Gong auf dem Stuhl – sanfte Bewegungen, Atemübungen und Klangschalen schenken Kraft und innere Ruhe. Gerade für ältere Menschen oder bei Demenz entstehen so Momente voller Achtsamkeit und Nähe.

🛳️ Ein Tag auf dem Rhein – Schiffstouren über den Rhein und durch den Duisburger Hafen lassen Herzen höher schlagen. Mit Wind im Gesicht und Lachen an Bord erleben die Senior*innen ihre Heimat neu – und nehmen unvergessliche Erinnerungen mit zurück.

🐔 Eine kleine Hühnerfarm – manchmal sind es die Tiere, die Kindheitserinnerungen wecken und Leben in den Alltag bringen. Ein „Glucksen“ im Garten, das die Seele berührt.

🎉 Feste & Feiern – Gemeinschaftsmomente, bei denen Musik, Tanz, gutes Essen und fröhliche Begegnungen zeigen: Lebensfreude kennt kein Alter.

☀️ Und viele spontane Ideen… – denn oft sind es gerade die kleinen Überraschungen, die das größte Lächeln hervorzaubern.

💚 Unser Fazit: Mit AlltagsLächeln schenken wir keine großen Sensationen, sondern echte Nähe, Lebendigkeit und Würde. Das Schönste ist zu sehen, wie aus einem Hochbeet, einer Yoga-Stunde oder einem Schiffsausflug nicht nur Erinnerungen entstehen – sondern Glücksmomente, die bleiben.

Ein riesiges Dankeschön an das Team im Johannes-Rau-Haus, das dieses Projekt Tag für Tag mit Herz trägt. Ihr zeigt, dass Pflege nicht nur Betreuung bedeutet – sondern Menschlichkeit, die Herzen wachsen lässt.

Bericht: AlltagsLächeln – Stuhlyoga

Einmal pro Woche schenkt Stephanie Redlich den Bewohner:innen des AWO-Seniorenzentrums Johannes-Rau-Haus in Moers ein kleines Alltagslächeln – durch achtsames Yoga auf dem Stuhl.

Gerade für ältere Menschen, die körperlich eingeschränkt oder an Demenz erkrankt sind, ist dieses Angebot eine wertvolle Kraftquelle. Sanfte Bewegungen, Atemübungen, Klangschalen und liebevolle Berührungen bringen nicht nur Gelenke in Schwung, sondern auch die Seele zum Schwingen.

Viele Teilnehmer:innen wirken während der Stunde gelöster, wacher und freuen sich über kleine Momente der Nähe. Ein Lächeln, ein Blick, ein leises „Danke“ – das zeigt, wie viel diese Stunde bewirkt. Besonders beliebt ist das Auflegen der Klangschalen auf dem Schoß: ihre Schwingungen beruhigen und wecken zugleich die Sinne.

Die Atmosphäre ist von Respekt, Wärme und kleinen Gesten der Gemeinschaft geprägt. Manche Bewohner:innen unterstützen sich gegenseitig, tauschen Erinnerungen aus oder genießen einfach die gemeinsame Zeit. Auch Angehörige und Mitarbeitende erleben, wie wertvoll diese Auszeit ist.

Natürlich gibt es Herausforderungen: Mal schwankt die Tagesform, mal braucht es Hilfe beim Bringen und Abholen. Doch das Lächeln, das bleibt – bei den Bewohner:innen ebenso wie bei Stephanie Redlich, die jede Stunde mit viel Herzblut gestaltet.

Fazit: Stuhlyoga zeigt, dass Bewegung, Achtsamkeit und Berührung auch im hohen Alter und bei Demenz noch viel bewirken können. Dieses Herzensprojekt sollte unbedingt weitergeführt und ausgeweitet werden – vielleicht sogar auf bettlägerige Bewohner:innen oder als kleine Auszeit auch für das Pflegepersonal.

Denn was zählt, ist nicht, was jemand nicht mehr kann – sondern der Mensch. Und jedes Alltagslächeln, das daraus entsteht.

Bericht: AlltagsLächeln Qi-Gong auf dem Stuhl
Bewegung tut gut – vor allem, wenn sie mit Freude, Achtsamkeit und einem Lächeln verbunden ist.

Seit mittlerweile drei Jahren bringt Richard Liedke mit dem Projekt „Qi-Gong auf dem Stuhl“ neue Energie, Lebensfreude und Leichtigkeit in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner im Johannes-Rau-Haus in Moers.

Qi-Gong auf dem Stuhl ist viel mehr als nur körperliche Übung. Es ist eine Einladung, den eigenen Körper liebevoll wahrzunehmen, achtsam in Bewegung zu kommen und den Moment zu spüren. Die Teilnehmenden lernen, auf sich selbst zu hören – und mitzuerleben, wie Bewegung Kraft schenkt, wenn man sich ihr öffnet.

Unsere Bewegungsangebote sind zu wahren „Lieblingsstunden“ geworden – voller gemeinsamer Lacher, leuchtender Augen und wohltuender Ruhe. Denn: Wenn Körper und Seele sich bewegen, bewegt sich auch das Herz.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen, wie wichtig regelmäßige Bewegung – gerade im Alter – für Gesundheit und Lebensqualität ist. Durch Qi-Gong auf dem Stuhl werden Muskeln sanft gedehnt, Gelenke mobilisiert, Faszien aktiviert und die innere Balance gestärkt.

Doch was man dabei spürt, kann keine Studie messen: das Aufblühen, die Lebendigkeit, das Miteinander.

Es ist immer wieder berührend zu sehen, wie die Teilnehmenden während der Stunde loslassen, lächeln und sich aufrichten – im wahrsten Sinne des Wortes. Viele gehen danach selbstständig zurück in ihre Zimmer oder besuchen andere Orte in der Einrichtung – voller neuer Energie und Zuversicht. Das entlastet nicht nur die Pflegekräfte, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen und die Eigeninitiative der Bewohner.

Denn Bewegung wirkt – auf Körper, Geist und Seele. Eine Teilnehmerin brachte es einmal so schön auf den Punkt:

„Bewegung ist wie ein Liebesbrief an meinen Körper. Ich kümmere mich um dich – und will, dass wir gemeinsam noch lange leben.“

Schöner kann man es kaum sagen. Genau das ist es, was AlltagsLächeln bedeutet: Momente zu schaffen, die Mut machen, Nähe schenken und Lebensfreude spürbar werden lassen – Tag für Tag.

Ich bin dankbar für all die wunderbaren Menschen, die diese Stunden möglich machen – und für jedes Lächeln, das daraus entsteht.

Entwicklungen 2022/2023

Mit unserem neuen Projekt AlltagsLächeln möchten wir Menschen in Alten- und Pflegeheimen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und ihnen den Alltag etwas kurzweiliger gestalten. Oder wie Freddy Fischer sagt:

“Es gibt für mich nichts Schöneres im Leben als Menschen Lachen zu sehen“

Im Johannes-Rau-Haus in Moers-Mitte, einem Senioren-Wohnheim der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wesel e.V., fanden wir einen super aufgeschlossenen Partner für unsere Ideen. Aus diesem Grund bieten wir nun seit April 2022 verschiedene Aktivitäten an. Begonnen haben wir seit einem halben Jahr 2x monatlich mit der Clowness Kunigunde und ihrem Wanderkino aus den 50er Jahren. Die Kulturgeragogin Angelika Speigl (Kunigunde) zieht ihr Publikum mit Verkleidung, viel Witz und Humor, mal mit Akkordeon, mal mit einer Handpuppe, die Fragen stellt oder lustige Anekdoten erzählt, in ihren Bann. Die Senior:innen sind begeistert.

Bei unseren gemeinsamen Überlegungen mit der AWO Kreisverband Wesel kamen wir zu dem Entschluss, dass wir weitere Programme in unterschiedlichen Bereichen anbieten sollten. Es wurde ein Etat erstellt und man verständigte sich auf die Bereiche: Verbindung und Erleben von Tieren und der Natur, Spaß und Freude im Alltag sowie Yoga, Qi-Gong und Meditation. Wir gingen mit Partnern sofort in die Umsetzung.

Verbindung und Erleben von Tieren und der Natur
Im Oktober 2022 zogen für 4 Wochen vier Hühner mitsamt ihrem wunderschönen Hühnerhaus in das Senioren-Heim, bzw. in den Vorgarten, ein. Die zutraulichen Hühner lassen sich auf den Schoß nehmen und streicheln und sorgen so für kurzweilige Unterhaltung bei den Senior:innen, inklusive des morgendlichen Frühstückseis. Ebenso war im Oktober eine Falknerin mit ihren Tieren zu Besuch in der Einrichtung. In ihrer Begleitung befanden sich Falken, Eulen, Raben und Frettchen. Sie führte ihre Tiere vor, erklärte den Menschen die Tiere, ihre Eigen- und Besonderheiten. Die Falknerin stieß auf ein interessiertes Publikum. Es war ein kurzweiliger Nachmittag.

Spaß und Freude im Alltag
Clowness Kunigunde mit ihrem Wanderkino hat den Unterhaltungsreigen eröffnet, wie bereits oben beschrieben. Sie wird nun im Jahr 2023 monatlich in die Einrichtung kommen und die Bewohner:innen unterhalten. Ein Puppenspieler unterhält sich mit den Senior:innen über seine Handpuppe, die die Bewohner:innen in ein Frage-und-Antwort-Spiel verwickelt. Er meint dazu: „Es ergeben sich viele interessante Zwiegespräche, die sich natürlich immer wieder anders gestalten“. Ein Ballonverdreher wird die Heimbewohner:innen am 22.11.2022 unterhalten. Spaß und Freude im Alltag soll noch mit einem Zauberer ergänzt werden.

Yoga, Qi-Gong und Meditation
Richard Liedke macht die Gruppe mit Qi-Gong einmal wöchentlich fit. Qi-Gong ist eine Regulierung von Körper, Geist und Atmung. Das Unterrichtsprogramm richtet sich an bewegliche wie auch bewegungseingeschränkte Heimbewohner:innen. Richard Liedke unterweist die Gruppe in bestimmte Atem- und Bewegungstechniken. Es ist für ihn wichtig, dass dieses auch in den normalen Alltag mit übernommen wird und freut sich über Rückmeldungen wie: „Seit ich diese Übungen mache, fällt mir das Aufstehen wesentlich leichter“. „Dieses ist ein schöner Erfolg. Es sollen ja keine Leistungssportler aus diesen Kursen hervorgehen, sondern es soll der normale Alltag erleichtert werden“, meint Richard Liedke. Diese Kurse finden bereits seit September statt. Stefanie Redlich wird die Bewegungs- und Entspannungstherapie ab 08.11.2022 einmal wöchentlich mit Yoga-Übungen unterstützen. Auch hier soll auf Entspannung und Achtsamkeit bei Yoga-Übungen auf dem Stuhl geachtet werden.

Frau König, vom sozialen Dienst der AWO, ist der Meinung, dass diese Aktivitäten von den Senior:innen mit großer Begeisterung angenommen werden. Die Gruppengröße ist unterschiedlich und richtet sich auch nach der Raumgröße und der verschiedenen Aktivitäten, aber 8-10 Teilnehmer:innen finden sich immer ein. Die bereits regelmäßig installierten Gruppen haben bereits eine Kerngruppe von 5 Teilnehmer:innen.

Auch der Präsident der Arbeiterwohlfahrt Wesel, Ibrahim Yetim, ist von dem Programm im Johannes-Rau-Haus in Moers begeistert. Seine Meinung dazu lautet:

„Manchmal ist es ganz einfach, Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Gerade viele Seniorinnen und Senioren in Heimen sind bei allen Bemühungen der Mitarbeitenden im Alltagstrott gefangen. Deswegen ist das Projekt der freddy fischer stiftung so unglaublich wertvoll und berührend. Es bringt uns zum Lächeln und ein Stück weit aus der Routine.“
– Ibrahim Yetim

Wir hoffen, dass wir damit eines unserer Ziele erreicht haben:
Den Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern!

AlltagsLächeln
Freddy Fischer
02012454010
info@freddyfischer-stiftung.de

Arnd Brechmann

Geboren 1964 in Essen, nach Abitur berufliche und akademische Ausbildung, Bereichsdirektor der Sparkasse Essen, zertifizierter Stiftungsberater, Ehemann und glücklicher Vater von drei Kindern, bekennender und praktizierender katholischer Christ.

"Damit das Leben junger Menschen gelingt ist das Credo des Jugendapostels der katholischen Kirche, des heiligen Don Giovanni Bosco. Die Eheleute Freddy Fischer setzen ein markantes Zeichen in den Zeiten des Egoismus und der Gleichgültigkeit. Ich bin dafür sehr dankbar im Namen vieler Kinder und Jugendlicher, die hier mitten im Ruhrgebiet nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Daher bin ich gerne Zeit- und Ideenstifter für die Ziele und Ambitionen der freddy fischer stiftung, damit das Leben auch vieler der benachteiligten Kinder gelingen möge."

Frank Buchheister

Geboren 1961, nach kaufmännischer Berufsausbildung, Abitur und betriebswirtschaftlichem Grundstudium der frühe Weg in die Selbständigkeit.

"Seit meiner Geburt lebe ich in Essen. Hier habe ich auch die Familie Fischer kennengelernt. Die Idee der Stiftung gefiel mir von Beginn an und ich möchte die Möglichkeiten, Kontakte und Synergien aus meinen Berufs- und Privatleben nutzen, um über die Stiftung bedürftigen Menschen zu helfen."

Freddy Fischer

2008 gründete ich die Freddy Fischer Stiftung , um echte Veränderung möglich zu machen: Die freddy fischer stiftung unterstützt Kinder, Jugendliche, Familien und Senior*innen – ehrlich, nahbar und mit viel Herzblut.

Unsere Mission:

  • Bildung ermöglichen
  • Gesundheit und Sport fördern
  • Altern in Würde ermöglichen
  • Demokratie Verständnis stärken
  • Klima schützen
  • Unternehmertum und Solidarität fürs Gemeinwohl entwickeln

Was wir tun:

Wir bringen neue Energie in bestehende soziale Projekte und begleiten junge Visionär*innen, die ihre Ideen nicht nur für sich selbst, sondern für uns alle verwirklichen wollen.

Denn: Nachhaltigkeit, Gemeinsinn, Solidarität und Unternehmertum gehören zusammen.

Und Zukunft entsteht nicht von selbst – wir müssen sie zusammen bauen. 

Früher war Kohle unser Reichtum im Ruhrgebiet. Heute sind es Menschen, Ideen und Zusammenhalt.

Unser Antrieb: WIR LEBEN MITGEFÜHL 

Unsere Einladung an alle:

„Lasst uns mutig, menschlich und miteinander die Welt gestalten – für heute, morgen und die Generationen danach.“ 

Freddy Fischer
Impact-Stifter