Bienenprojekt an der Alfred-Adler-Schule

🐝 Ein Bienenvolk verĂ€ndert mehr als nur die Natur

Das Bienenprojekt der Freddy Fischer Stiftung an der Alfred-Adler-Schule in Duisburg-Walsum

Im Jahr 2024 wurde den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern der Alfred-Adler-Schule ein Bienenvolk durch die Freddy Fischer Stiftung ĂŒbergeben. Diese erste Spende markierte den Beginn eines besonderen Projekts, dessen Wirkung weit ĂŒber die Imkerei hinausgeht.

Dank der fortgesetzten finanziellen UnterstĂŒtzung im Jahr 2025 konnten gezielt Jungimkerinnen und Jungimker gefördert werden. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler erhielten die Möglichkeit, eigenes Material anzuschaffen und durch Ableger eigenstĂ€ndig weitere Bienenvölker aufzubauen. Damit wurde aus einer Spende echte Eigenverantwortung.

Gerade fĂŒr junge Menschen mit Förderbedarf im Bereich ESE hat dieses Vertrauen eine tiefgreifende Bedeutung. Die Verantwortung fĂŒr ein eigenes Bienenvolk stĂ€rkt ihr Selbstbewusstsein und vermittelt ihnen das GefĂŒhl, gebraucht zu werden. Sie erleben, dass ihnen etwas zugetraut wird – eine Erfahrung, die im schulischen Alltag nicht selbstverstĂ€ndlich ist. Die UnterstĂŒtzung ihrer Ideen durch Spenden schafft zusĂ€tzliche Motivation, Stolz und echte Begeisterung fĂŒr das eigene Tun.

đŸŒ± Nachhaltige Wirkung ĂŒber das Projekt hinaus

Das Bienenprojekt hat zahlreiche Folgeinitiativen angestoßen:

  • Aufbau eines Bienenlehrpfades
  • Bau von Insektenhotels
  • Pflanzung einer Streuobstwiese
  • GrĂŒndung einer eigenen Schulimkerei

DarĂŒber hinaus entstanden wertvolle Kooperationen, unter anderem mit Wirtschaftsbetriebe Duisburg beim Aufbau eines Wildbienenlehrpfades.

RegelmĂ€ĂŸige Besuche im Bienenmuseum sowie die Mitgestaltung der Sonderausstellung â€žHonig aus europĂ€ischen LĂ€ndern“ zeigen eindrucksvoll, wie intensiv sich die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler inzwischen mit dem Thema auseinandersetzen.

Ein besonderer Dank gilt der Freddy Fischer Stiftung sowie Herrn Gilbert Kuczera. Durch seine kontinuierliche UnterstĂŒtzung, seine Besuche vor Ort und den direkten Austausch mit den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern zeigt er echtes Interesse und große WertschĂ€tzung fĂŒr deren Engagement.

Diese UnterstĂŒtzung hat nicht nur Projekte ermöglicht – sie hat Perspektiven eröffnet.

Unser Bienenprojekt 2023/2024

Initiator Gilbert Kuczerra fĂŒhrt dieses Projekt in der Schule gemeinsam mit Liane Yahya aus! Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sollen in einem Jahresprogramm lernen, warum wir das Bienensterben verhindern mĂŒssen!

Eines der wichtigsten Mottos von nachhaltigem Umweltschutz lautet: RETTET DIE BIENEN!!

Warum sind Bienen so wichtig?

Bienen bieten neben Honig in all seinen Varianten noch viele weitere Vorteile. So ist die BestĂ€ubungsarbeit notwendig und unersetzlich fĂŒr unsere ErnĂ€hrung. WĂŒrden Bienen aussterben mĂŒssten wir auf z.B. Obst, GemĂŒse, Getreide, NĂŒsse usw. verzichten. Die Bienenhaltung ist also sehr wichtig, nicht nur fĂŒr uns Menschen, sondern auch fĂŒr den gesamten Ökokreislauf.

Unser Projekt versucht die hĂ€ufigsten Fragen der Kinder und Jugendlichen rund um die Lebensweise, das Verhalten und die Produkte der Bienen zu beantworten. Der Umgang mit Bienen in unserem Projekt baut Ängste vor Insekten ab, fördert die Feinmotorik und Achtsamkeit, stĂ€rkt den Teamgeist.

An den Projekttagen in den Jahreszeiten werden u.a. folgende Arbeiten ausgefĂŒhrt:

FRÜHLING: Erste Durchsicht – Erweiterung des Bienenstocks – Schwarmkontrolle – eventuell Schwarm einfangen – Erweiterung Honigraum, Honig ernten, abfĂŒllen.

SOMMER: Etiketten gestalten – Ableger bilden – Varroakontrolle* – Varroabehandlung* – ev. Bienen fĂŒttern.

HERBST: Völker einengen – Futterkontrolle – Winterbehandlung – Wachs einschmelzen.

WINTER: Vorbereitungen fĂŒr das neue Bienenjahr.

Je kĂ€lter es nun wird, umso dichter rĂŒcken die Bienen, von Oktober bis Februar, zusammen und bilden eine Wintertraube. Im Zentrum befindet sich die Bienenkönigin. Das Leben der Bienen entwickelt sich zyklisch im Lauf der Jahreszeient und bestimmt auch unsere Arbeiten am Bienenstock.

PĂ€dagogisches und didaktisches Konzept der Freddy Fischer Stiftung fĂŒr Förderschulen.

Die Arbeit am Bienenstand ist sehr vielfĂ€ltig und ermöglicht SchĂŒlerInnen einzigartige Erfahrungen und Lernmöglichkeiten, nicht nur rund um die Honigbiene, sondern auch mit der Natur allgemein.

Die Kinder entwickeln durch die Arbeit an den Bienen handwerkliche Fertigkeiten sowie eine ruhige, sanfte und auch konzentrierte Vorgehensweise. Hektik fördert eher die Angriffslust der Bienen und verleitet zu Fehlern.

Am Bienenvolk ist durch gemeinsames Beraten und gegenseitiges zur Hand gehen, eine enge Zusammenarbeit nötig.

Diese Arbeit fördert Kompetenzen, Talente und Begabungen von Kindern und stÀrkt ihr Selbstbewusstsein.

„Sichtbar, weil Du da bist“


Projekt: Gilbert Kuczera
Gefördert durch: freddy fischer stiftung
Sachliche Beratung: Michael Vedder, Imkerverein Du-Nord
Leitung AG Bienen: Frau Dr. phil. Nat. Liane Yahya
Schule: Alfred-Adler-Schule, Förderschule, Franz Lenzestr. 97, in Duisburg

*Die Varroamilbe ist ein Parasit, der die Bienen schĂ€digt. Denn die Milbe vermehrt sich in der Bienenbrut und ernĂ€hrt sich dort von Bienenlarven. Dabei verbreiten die Milben Viren, an denen die Bienen spĂ€ter sterben können. Deshalb gilt die Varroa-Virus-Infektion als eines der grĂ¶ĂŸten Probleme in der Imkerei.

Bienenprojekt
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Ansprechpartner:

Gilbert Kuczera
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0201454010
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info@freddyfischer-stiftung.de

Arnd Brechmann

Geboren 1964 in Essen, nach Abitur berufliche und akademische Ausbildung, Bereichsdirektor der Sparkasse Essen, zertifizierter Stiftungsberater, Ehemann und glĂŒcklicher Vater von drei Kindern, bekennender und praktizierender katholischer Christ.

"Damit das Leben junger Menschen gelingt ist das Credo des Jugendapostels der katholischen Kirche, des heiligen Don Giovanni Bosco. Die Eheleute Freddy Fischer setzen ein markantes Zeichen in den Zeiten des Egoismus und der GleichgĂŒltigkeit. Ich bin dafĂŒr sehr dankbar im Namen vieler Kinder und Jugendlicher, die hier mitten im Ruhrgebiet nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Daher bin ich gerne Zeit- und Ideenstifter fĂŒr die Ziele und Ambitionen der freddy fischer stiftung, damit das Leben auch vieler der benachteiligten Kinder gelingen möge."

Frank Buchheister

Geboren 1961, nach kaufmĂ€nnischer Berufsausbildung, Abitur und betriebswirtschaftlichem Grundstudium der frĂŒhe Weg in die SelbstĂ€ndigkeit.

"Seit meiner Geburt lebe ich in Essen. Hier habe ich auch die Familie Fischer kennengelernt. Die Idee der Stiftung gefiel mir von Beginn an und ich möchte die Möglichkeiten, Kontakte und Synergien aus meinen Berufs- und Privatleben nutzen, um ĂŒber die Stiftung bedĂŒrftigen Menschen zu helfen."

Freddy Fischer

2008 grĂŒndete ich die Freddy Fischer Stiftung , um echte VerĂ€nderung möglich zu machen: Die freddy fischer stiftung unterstĂŒtzt Kinder, Jugendliche, Familien und Senior*innen – ehrlich, nahbar und mit viel Herzblut.

Unsere Mission:

  • Bildung ermöglichen
  • Gesundheit und Sport fördern
  • Altern in WĂŒrde ermöglichen
  • Demokratie VerstĂ€ndnis stĂ€rken
  • Klima schĂŒtzen
  • Unternehmertum und SolidaritĂ€t fĂŒrs Gemeinwohl entwickeln

Was wir tun:

Wir bringen neue Energie in bestehende soziale Projekte und begleiten junge VisionĂ€r*innen, die ihre Ideen nicht nur fĂŒr sich selbst, sondern fĂŒr uns alle verwirklichen wollen.

Denn: Nachhaltigkeit, Gemeinsinn, SolidaritÀt und Unternehmertum gehören zusammen.

Und Zukunft entsteht nicht von selbst – wir mĂŒssen sie zusammen bauen. 

FrĂŒher war Kohle unser Reichtum im Ruhrgebiet. Heute sind es Menschen, Ideen und Zusammenhalt.

Unser Antrieb: WIR LEBEN MITGEFÜHL 

Unsere Einladung an alle:

„Lasst uns mutig, menschlich und miteinander die Welt gestalten – fĂŒr heute, morgen und die Generationen danach.“ 

Freddy Fischer
Impact-Stifter