Demokratieprojekt: Blaues Haus Hochfeld
Das Demokratieprojekt im Blauen Haus, organisiert von der Urbanen Zukunft Ruhr und der freddy fischer stiftung, ist eine bereichernde Neuerung für Duisburg-Hochfeld.
Projektträger & Schirmherrschaft
Mit der Schirmherrschaft von Bundesministerin Bärbel Bas und der Umsetzung durch das erfahrene Team des Blauen Hauses bietet das Projekt eine Plattform, auf der Kinder und Jugendliche durch partizipative Entscheidungsprozesse ihre eigenen Bildungs- und Freizeiterfahrungen mitgestalten.
Partizipation & Mitbestimmung
Monatlich werden zwei Kinder oder Jugendliche zu Moderatoren ernannt, um gemeinsam mit dem Team des Blauen Hauses an der Verbesserung der Angebote zu arbeiten.
Dieser Ansatz
- fördert das Verständnis demokratischer Prozesse,
- unterstützt die soziale Integration und
- stärkt den interkulturellen Austausch.
Wirkung & Zielsetzung
Ein Projekt, das Jugendliche dazu befähigt, aktiv ihre Gemeinschaft zu formen und als engagierte Bürger in einer demokratischen Gesellschaft zu agieren.
Hintergrund
Das Demokratieprojekt in Hochfeld soll Kindern und Jugendlichen im Stadtteil Duisburg-Hochfeld demokratische Werte und soziale Kompetenzen vermitteln.
Da die Wahlbeteiligung dort extrem niedrig ist und viele Kinder wenig Erfahrung mit demokratischen Prozessen haben, bietet das Projekt ihnen die Möglichkeit, aktiv mitzubestimmen und Verantwortung zu übernehmen.
Rückblick 2024
Im Jahr 2024 bot das Demokratieprojekt im Blauen Haus Hochfeld viele spannende Aktivitäten für Kinder und Jugendliche.
Besonders beliebt waren die monatlichen Moderatorenwahlen, bei denen die Teilnehmenden Verantwortung übernehmen und demokratische Prozesse erleben konnten.
Zu den Highlights zählten zwei Ausflüge: Im Mai ging es in den Escape Room, wo Teamarbeit und Problemlösung gefragt waren, und im September tauchten die Kinder in die Welt der Virtual Reality ein.
Eine besondere Überraschung war die Anschaffung einer PlayStation 5, die vor allem denjenigen zugute kam, die nicht an den Ausflügen teilnehmen konnten.
Insgesamt beteiligten sich etwa 40 Kinder und Jugendliche im Laufe des Jahres aktiv am Projekt.
Die Rückmeldungen waren sehr positiv – viele wünschten sich weitere spannende Exkursionen und kreative Mitbestimmungsmöglichkeiten.
Wirkung und Lernerfahrungen
Das Demokratieprojekt im Blauen Haus hat den Kindern und Jugendlichen nicht nur demokratische Werte vermittelt, sondern auch wichtige soziale und persönliche Fähigkeiten gestärkt. Sie lernten Teamarbeit, Verantwortung, Problemlösung und Kommunikation durch gemeinsame Aktivitäten wie Moderatoren-Wahlen, Ausflüge und Gruppenentscheidungen. Besonders positiv wirkte sich das Projekt auf die soziale Integration und Gruppendynamik aus, da es Vorurteile abbauen und den Zusammenhalt stärken konnte.
Trotz kleiner Herausforderungen, wie begrenzte Plätze bei Ausflügen, lief das Projekt erfolgreich.
Für die Zukunft sind mehr Kooperationen mit anderen Einrichtungen, Besuche von Politikern und eine bessere Einbindung älterer Jugendlicher geplant. Langfristig soll das Projekt weiter ausgebaut werden, indem ehemalige Moderatoren als Mentoren fungieren und politische Bildung verstärkt wird. Es bleibt ein wichtiger Bestandteil des Jugendhauses, da es den Teilnehmenden Mitbestimmung ermöglicht und sie ermutigt, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.


